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Geboren im Jahre 1966 in Giessen, führte mich mein Leben in viele Städte des Rhein-Main-Gebietes. Viele ausgedehnte Studien-Reisen durch ganz Europa, Nord-Afrika, und Asien, sowie ein langer Lebensabschnitt auf Sizilien kamen diesem ständigen Drang nach Entdeckungslust und der Suche nach ständig neuen Erfahrungen weiterhin zugute. Meine autodidaktische künstlerische Aktivität begleitete mich zu jeder Zeit, und begann schon in der Schulzeit. In all den Jahren lernte ich sehr viele Techniken des Zeichnens und Malens kennen. Beschäftigte mich anfangs mit Bleistift/-oder Kohle-Zeichnungen, mit der Ölmalerei, der Aquarellmalerei, bis ich mich dann Ende der Neunziger Jahre endgültig für die ausführliche Vertiefung meines künstlerischen Ausdrucks überwiegend mit den Techniken der Acrylmalerei verschrieben hatte. Einige intensive Studien mit den deutschen Künstlerinnen Enders und Schauder, sowie dem spanischen Maler Antonio Hervas-Amezcua sowie der Besuch eines offenen Künstlertreffens im Kunsthaus Wiesbaden, ebneten und festigten somit meinen Weg in den abstrakten Expressionismus. Meine Arbeiten entstehen meist sehr spontan, überwiegend auf hochwertigen Leinwänden, oder auf selbstgefertigten Maluntergründen. Diese bestehen aus handgearbeiteten Holzkonstruktionen, die mit den verschiedensten Arten von Baumwoll/-bzw. Leinen-Stoffen bezogen werden. Wie erwähnt verwende ich ausschliesslich nur noch Acrylfarben, aber auch Naturfarben. Ich verwende experimentelle Beigaben, die eine sehr spezielle und eigene Struktur entstehen lassen, und ein jedes Bild somit in neue Richtungen lenken kann. Heisser Wachs als Schlussfirnis, bringt so mancher Arbeit ihre ganz charakteristische Nuance bei. Neuerdings ist es mir ein Drang, meinen künstlerischen Ausdruck schon beim entstehen des Maluntergrundes mit einbringen zu können. So gehe ich stark dazu über spezielle handgefertigte Papiere herzustellen, die vom ersten Anfang an einen Bezug zum endgültigen fertigen Werk am Ende der Herstellung, und dem Malen des Bildes haben. Hierfür habe ich eine Idee weiterentwickelt, und durch experimentelles Vorgehen im Laufe der Zeit perfektioniert. Aus wirklich klein zerteilten Gegenständen die mich und mein Leben begleiten , stelle ich in zeitraubender Handarbeit kleine bis mittelgrosse Papiere her. So beginnt das Malen des Bildes sozusagen schon bei der Herstellung des Untergrundes. Je nach Beigabe und Gestaltung dieser Papiere, hat ein jedes Bild schon seinen ganz speziellen Ausdruck, auch ohne dass überhaupt nur ein Pinselstrich darauf zu sehen ist. Zu finden ist diese Art meiner neuen Maltechnik im frischen Zyklus „traces of life“. Neben diesen Techniken meiner Arbeitsweisen, und der immer ständig neuen mannigfachen Flut von Anregungen und Ideen für meine Energie-geladenen, und eigenen Kompositionen auf Malgrund, tragen natürlich auch das Hinaustragen meiner Arbeit an die Öffentlichkeit eine grosse inspirative Kraft in sich. Immer bemüht, meine innere Wandlungskraft, das Spiel mit Ideen, Annehmen von darstellenden Herausforderungen, sowie der Versuch vom Erschaffen neuer Sinneswahrnehmungen, möglichst vielen interessierten Menschen vorzustellen, nehme ich an vielen Ausstellungen im In- und Ausland teil. In Galerien, Museen, während Kunstfestivals sowie bei meinen zahlreichen erfolgreichen Einzelausstellungen hatten viele Kunstliebhaber die Möglichkeit, mein Erleben mit meiner Arbeit und meiner Kunst mit mir zu teilen. Vier international ausgeschriebene Kunstpreise wurden mir bisher verliehen, und eine Vielzahl meiner Werke befinden sich bereits in privaten sowie öffentlichen Sammlungen. Prof. Michael Musone aus Florenz (Kunsthistoriker) schrieb in einer seiner Abhandlungen über die Arbeit: „ für Kunsthistoriker wird es mit Sicherheit interessant sein, das ausgeprägte technische Können und pshychologische Wissen im noch jungen Werk weiterhin zu verfolgen und zu beobachten. „
Künstler - Malerei - Thommy Ha
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